Samstag, 5. November 2016

»Theodizee« von Gottfried Wilhelm Leibniz

Gottfried Wilhelm Leibniz

Der Begriff »Theodicée« - später deutsch »Theodizee« - geht auf den Philosophen und frühen christlich-abendländischen Vordenker der Aufklärung Gottfried Wilhelm Leibniz zurück.

Aus den philosophischen Gesprächen, die er während seiner Besuche in Berlin mit der preußischen Königin Sophie Charlotte führte, entstand die »Theodicée« (1710 veröffentlicht), in der Leibniz eine Rechtfertigung Gottes ange­sichts des Übels und der Leiden in der Welt versucht.


„Meine Absicht ist es, die Menschen von den falschen Vorstellungen zu befreien, die ihnen Gott als einen absoluten Herrscher darstellen, despotisch Macht ausübend, wenig geeignet und wenig wert, geliebt zu werden.“

Gottfried Wilhelm Leibniz



Leibniz’ populäre Darstellung vieler seiner Grundgedanken unter dem Titel »Theodizee« behandelt u. a. diese Ausräumung von vermeintlich an Gott zu richtenden Einwendungen wegen der Unvollkommenheit der Welt und der erfahrenen Leiden.

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