Samstag, 8. Juli 2017

Terroristen sind Geisterfahrer des Glaubens

Theodizee

Terroristen sind keine religiösen Menschen, sondern eher Nihilisten - dem Leben abgeneigte Menschen. Sie sind religiös Verirrte und so eine Art Geisterfahrer des Glaubens.

Doch ist es der religiöse Glaube an Autoritäten, der Menschen solche Gräueltaten verüben lässt. Terrorismus ist eine Form des radikalen Umganges mit dem Glauben, welcher jedoch die Religiösität negiert. Die im Namen der Religion des Islam verführten Gewaltmenschen werden im Grunde genommen mit einer robusten Antipathie für Religiöses ausgesattet.

Terroristen sind keine Freunde der Reflektion, sie hinterfragen nichts und stellen keine Fragen, die Religion in Verbindung mit Mord bringen.

Kaum jemand wird Fragen: Wie wäre es da, mal jenseits des Systems von Herrschaft zu denken? Wie wäre es da, endlich mal zu realisieren, dass es keine Autorität auf der Erden gibt, die zu Recht über dein Leben herrscht?

Was der Kirchen- und Glaubenskritiker Voltaire wohl darüber gedacht hätte? - "Écrasez l'infâme!" - "Zermalmt das Infame!" vermutlich

Literatur:

Der Mensch in der Revolte
Der Mensch in der Revolte
von Albert Camus


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